Hallo! Ich bin Verena Dias.

Ich bin Mama einer siebenjährigen Tochter und die Gründerin von Bambini & Business. Vor meiner Schwangerschaft konnte ich mir nicht vorstellen, dass sich das Leben als Mutter so sehr verändert. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf habe ich eher als ein organisatorisches Problem gesehen. Heute kann ich über meine damalige Ignoranz nur lachen. Denn nicht nur der Alltag, sondern auch die beruflichen Wünsche, Interessen und finanziellen Rahmenbedingungen werden durch ein Kind ziemlich auf den Kopf gestellt.

Verena Dias Elternzeit-Expertin

Auch ich habe einen intensiven Veränderungsprozess erlebt.

Als Prokuristin und Teamleiterin in einer Bank habe ich meinen Job sehr geliebt und während der Schwangerschaft darum gekämpft, nach der Elternzeit an meinem alten Schreibtisch zurückkehren zu können. Ich wollte so weitermachen, als ob nichts geschehen wäre.

Nach 10 Monaten Elternzeit zu Hause bin ich dann zurückgekehrt: in Teilzeit in Elternzeit ohne Führungsverantwortung. Ich habe meine Stelle im Job-Sharing mit einer Kollegin geteilt (ein Rechner, ein Stuhl) und war immer in Eile. Im Büro wollte ich voller Dankbarkeit zeigen, dass ich meinen Job immer noch konnte und auch als Mutter zuverlässig und wertvoll war. Dass ich in 19,5 Stunden das gleiche Pensum schaffte wie andere in 30 Stunden.

Nach Feierabend bin ich nach Hause gerannt. Voller Sehnsucht nach meiner Tochter, deren Weinen mich morgens beim Abschied begleitet hatte. Und aus Pflichtgefühl, um meinen Mann und meine Eltern schnell zu entlasten, die während meiner Arbeitszeit auf sie aufgepasst haben. Irgendwann habe ich gemerkt, dass dieses Hamsterrad namens Alltag nicht so war, wie ich mir mein Leben als Mama vorgestellt hatte.

Ich habe die Notbremse gezogen und gekündigt.

Ich habe mir ein Jahr der Weiterbildungen gegönnt. Viel Zeit mit meiner Tochter verbracht. Und irgendwann in 2017 den aufregenden Weg in die Selbstständigkeit gewagt. Zunächst mit Stolpersteinen und mehreren Phasen der Umorientierung: Ich habe als Yogini Entspannung und ein gutes Körpergefühl gelehrt. Als Mediatorin Konflikte gelöst. Als Job-Coach arbeitslose Menschen bei ihren beruflichen Veränderungen begleitet.

In Gründungscoachings und -seminaren habe ich viel gelernt.

Und ich weiß seitdem, wie geduldig Papier ist. Mein von der IHK hoch gelobter Business Plan hat nichts damit zu tun, was in meinem Mama-Alltag möglich ist und was nicht. Abendtermine schön und gut, aber wann begleite ich mein Kind in den Schlaf?

Als Job-Coach wurde ich zwangsläufig zur „Vereinbarkeits-Tante“.

Weil ich mich mit den besonderen beruflichen Herausforderungen von Eltern (und insbesondere von Müttern) besonders gut identifizieren konnte. Und den Wunsch teile, eine berufliche Tätigkeit zu finden, die inhaltlich und finanziell erfüllend ist und gleichzeitig ermöglicht, die Bedürfnisse eines Lebens mit Kind in den Vordergrund zu stellen. Ausreichend Zeit und Energie für die Dinge, die in dieser Lebensphase einfach wichtiger sind.

Teilzeit, Flexibilität im Alltag, betreuungsfreundliche Arbeitszeiten, Wertschätzung und Anerkennung, Möglichkeiten der Weiterentwicklung, gute und faire Bezahlung, nette Kollegen. All diese Wünsche an das Berufsleben hören nicht plötzlich auf, weil man Eltern wird. Im Gegenteil. In keiner Lebensphase sind wir so sehr auf diese beruflichen Aspekte angewiesen wie in der Familienphase. Doch das ist nicht alles.

Das Ziel: Finanziell unabhängig bleiben und gleichzeitig viel Zeit für die Kinder haben

Im Privaten möchten wir auf Augenhöhe mit dem Partner bleiben, auch wenn wir uns mehr um die Kinder kümmern. Wir möchten finanziell unabhängig bleiben. Nicht zur frustrierten Hausfrau mutieren – selbst, wenn wir plötzlich andere und mehr Aufgaben innerhalb der Familie übernehmen, die so nie mit dem Partner abgesprochen waren.

Wie kann das gelingen? Zeit für ein bedürfnisorientiertes Aufwachsen unserer Kinder haben. Mit ihnen in Ruhe Schnecken beobachten. Ihnen einen liebevollen Alltag geben. Und dabei wir selbst bleiben. Vom Partner finanziell unabhängig sein. Beruflich zufrieden. Keine Sorge vor der Alltagsarmut haben.

Häufig ist eine berufliche Veränderung die Lösung.

Die eine Standardlösung für alle gibt es nicht. Aber viele individuelle Möglichkeiten: Neue Aufgaben oder andere Arbeitszeitmodelle beim alten Arbeitgeber. Oder eine neue Stelle bei einem anderen Arbeitgeber. Mit weniger Stunden und höherem Gehalt.

Viele Mütter sagen, dass sie am liebsten etwas ganz Anderes machen möchten. Vielleicht ihre eigene Chefin zu werden. Wenn sie sich trauen. So anstrengend eine Selbstständigkeit auch sein kann, sie bietet die große Chance, die Worthülse „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ mit Leben zu füllen. Nicht wenige nutzen die Elternzeit, um das Abenteuer „Selbstständigkeit“ zu wagen. Warum nicht?

Mit Bambini & Business unterstütze ich dich dabei, dein Leben so zu gestalten, wie du dir das vorstellst.

Gemeinsam drehen wir an deiner beruflichen und finanziellen Stellschraube.

Gemeinsam finden wir eine berufliche Situation, die zu dir und deinem Familienalltag passt. Egal, ob angestellt oder selbständig. Egal, ob du gerade schwanger oder dreifache Mutter bist, ob du in Elternzeit bist oder deine Kinder bereits in die Pubertät kommen. Egal, ob du erst in der Phase der Familienplanung bist oder dir bereits ein weiteres Kind wünschst. Egal, ob du zu Hause für Kind und Kegel zuständig bist oder ihr euch die Aufgaben partnerschaftlich teilt.

Auch über Finanzielles sprechen wir.

Deine Finanzen beginnen mit der Planung der Elternzeit und dem sinnvollen Elterngeld-Bezug. Sie beinhalten eine gerechte Aufteilung mit deinem Partner, insbesondere während du in Elternzeit bist oder neben den Familienaufgaben in Teilzeit arbeitest, während dein Partner weiter fröhlich Karriere macht. Auch die Altersvorsorge gehört dazu. Wer möchte einen ungeliebten Job annehmen, aus Sorge vor der drohenden Altersarmut?

Je klarer du deine Wünsche kennst und die dazugehörigen Möglichkeiten, desto besser kannst du dein Leben nach deinen Vorstellungen gestalten.

Ich bin an deiner Seite und unterstütze dich mit wertvollen Impulsen und Informationen, Kursen, Workbooks, hilfreichen Checklisten und vielem mehr.

Möchtest du mehr über mein Angebot erfahren?

Berufliches über mich

  • Diplom-Kauffrau | M.Sc. in Business Administration
  • Bankkauffrau | ehemalige Prokuristin und Teamleiterin mit Job Sharing während der Elternzeit
  • Seit 2017 freiberuflich selbstständig
  • Autorin von “Das Elternzeit-Handbuch: wie sich werdende Eltern perfekt vorbereiten” | GU-Verlag

Persönliches über mich

  • Glücklich verheiratet mit Daniel Dias
  • Leidenschaftliche Mama
  • Buch-Liebhaberin
  • Gerne in Papeterien, mit einer Zeitung im Café oder im Strandkorb an Nord- und Ostsee anzutreffen

Für Schwangere & Mamas, die das Leben mit Kind genießen möchten

und gleichzeitig beruflich und finanziell zufrieden sind. Auf Augenhöhe mit dem Partner. Ohne Sorgen vor einer möglichen Trennung und Altersarmut.

Verena Dias Elternzeit-Expertin

Möchtest du noch mehr über mich erfahren?

Hier eine Auswahl meiner Beiträge im Rahmen der #meetthebloggerde-Challenge 2021:

Verena Dias Elternzeit-Expertin

Das bin ich

Ich bin Verena Dias. Mama einer 7-jährigen Tochter. Glücklich verheiratet mit Daniel Dias. Gründerin von Bambini & Business.

In Essen zu Hause. Meine 20er in Regensburg verbracht. 1 Jahr in Schweden. Am liebsten an Nord- und Ostsee.

Klassische BWLerin inklusive Banklehre, Diplom in Marketing, Personal und Organisation und Master of Sciences in Business Administration.

Seit 4 Jahren selbstständig, davor Prokuristin und Teamleiterin in einer Bank.

Mit Bambini & Business beschäftige ich mich mit meinem absoluten Herzensthema – der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Diese Bezeichnung mag ich überhaupt nicht, finde das Thema aber existenziell:

Wie kann ich als Mutter mein Leben so gestalten, dass ich für meine Kinder so da sein kann, wie ich das möchte? Und gleichzeitig beruflich und finanziell zufrieden bin. Ohne Sorge vor Altersarmut. Ohne mentale Überlastung. Auf Augenhöhe mit dem Partner.

Mein Ansatz ist dabei, dass die familiären Wünsche Priorität haben. Dafür drehen wir an der beruflichen Stellschraube. Das Ziel ist eine berufliche Situation, die zum Familienalltag der Mutter passt.

Wenn ich nicht an meinem Schreibtisch sitze (den seht ihr an Tag 3 der Challenge) oder Zeit mit meiner Tochter verbringe, findet ihr mich in Nicht-Corona-Zeiten zeitunglesend im Cafe oder zusammen mit meinem Mann auf dem Bouleplatz.

Mein bester Tipp

Meinen Schwangeren sage ich immer: Sie sollen die Regeln von Elternzeit und Elterngeld kennen, damit sie ihre Elternzeit zeitlich und finanziell so gestalten können, wie sie es sich wünschen.

Bei beruflichen und familiären Themen ist mein bester Tipp an Mütter ist:
💗 so viel Herz & Bauchgefühl wie möglich, so viel Verstand wie nötig.

Egal, ob es um eine berufliche Neuorientierung geht, den Schritt in die Selbstständigkeit oder die Frage nach einem zweiten oder dritten Kind.

Tipps von Verena Dias

An erster Stelle steht für mich immer der Wunsch nach etwas, der aus dem Herzen kommt. Oder den das Bauchgefühl vermittelt. Das Leben ist zu kurz, um die Wünsche anderer Menschen zu leben.

Aber: aller Selbstverwirklichungswünsche zum Trotz sollten auch sachliche Argumente betrachtet werden. Wenn der Partner ein weiteres Kind partout nicht möchte. Wenn das Vermögen zu gering ist für 3 Jahre Elternzeit zu Hause. Wenn sich die Selbstständigkeit nicht rechnet und mehr Hobby als Einkommensquelle ist. Dann dürfen diese „Fakten“ nicht ignoriert werden. Im Gegenteil: sie sollten genau angeschaut werden. Was steckt dahinter? Lässt es sich ändern? Wie kann das geschehen?

Den Kopf in den Sand stecken kann der Vogel Strauß. Wer sein Leben nach den eigenen Vorstellungen gestalten möchte, muss sich damit auseinandersetzen. Schritt für Schritt.

Verena Dias Elternzeit-Expertin

Mein Arbeitsplatz

Im letzten Jahr habe ich mich nach dem ersten Lockdown in die Hebammenpraxis NESTWERK Essen eingemietet. Dort habe ich im kleinen Kursraum vormittags gearbeitet und werdende Eltern zur Elterngeldberatung empfangen.

Im aktuellen Lockdown arbeite ich komplett von zu Hause, da auch unsere Tochter zu Hause ist und sonst keine Betreuung hat. Als Entschädigung haben wir meinen Homeoffice-Schreibtisch an diesen Premium-Platz mit Ausblick auf die „Wald-Fototapete“ gestellt.

Und tatsächlich gefällt mir das Arbeiten hier ausnehmend gut. Ich freue mich über Meisen vor meinem Fenster, einen Graureiher, der täglich vorbeifliegt und einen Specht, der seine Jungen im Baum gegenüber füttert.

Da ging was schief

Von einem richtigen Misserfolg, Pleiten, Pech und Pannen kann ich nicht berichten. Vielleicht auch deshalb, weil ich jede falsche Entscheidung als Learning und Teil meiner Entwicklung verbuche. Anfangs Schlangenlinien zu fahren und auch mal falsch abzubiegen war mein Weg, Anlauf zu nehmen und mein Herzensbusiness zu finden.

Vor 5 Jahren habe ich mein Angestelltenverhältnis beendet und wusste nur, dass ich mich selbstständig machen wollte. Womit? Keine Ahnung. Ich habe mir erst einmal ein Weiterbildungs- und Orientierungsjahr gegönnt und bin Mediatorin und Yogalehrerin geworden.

Business Plan Gründerin Mompreneur

Die Mediation war für mich naheliegend, da ich im Beschwerdemanagement der Bank positive Erfahrungen mit Konflikten gesammelt hatte. Die Lösung von Konflikten war für mich ein wesentlicher Baustein für mehr Zufriedenheit im Leben. Dabei wollte ich anderen Leuten helfen.

Die Ausbildung zur Yogalehrerin habe ich anfangs nur für mich gemacht. Dann hat es mich so glücklich gemacht, dass ich mich nur noch damit beschäftigen wollte.

Ich konnte mich nicht entscheiden, womit ich mein Geld verdienen wollte. Also habe ich beides gemacht. Etwas naiv, sehr optimistisch und nur medium erfolgreich.

Durch Zufall wurde ich dann als JobCoach für arbeitsuchende Akademiker tätig. Dort wurde ich schnell zur „Vereinbarkeits-Tante“, weil ich mich mit den besonderen beruflichen Anforderungen von Eltern so gut identifizieren konnte. Und hier entstand der Gedanke für Bambini & Business.

Happy End.

Verena Dias Elternzeit-Expertin

Selbstfürsorge

Keine Frage: ein super-wichtiges Thema für jede Mama. Für selbstständige Mamas vielleicht umso mehr, wenn sie zu „selbst“ und „ständig“ neigen.

Ich neige mehr zum anderen Extrem: ich kann sehr gut Pausen machen. In der aktuellen Lebensphase bin ich eher freizeit- als leistungsorientiert.

Lesen, Käffchen, Mittagsschlaf. Am liebsten alles drei. Als Belohnung nach einem fleißigen Vormittag. Als Erholung, bevor es am Nachmittag oder Abend eine zweite Arbeitsrunde gibt. So einfach ist das.

Erinnerung

Mir fällt spontan die Zeit ein, als ich schon Mama war und noch in der Bank gearbeitet habe. Puh, vor allem zeitlich und emotional war das für mich schwierig.

Als meine Tochter noch klein war, wollte sie mich morgens nicht gehen lassen. Häufig habe ich das Haus mit ihrem Weinen im Ohr verlassen. Es hat mich begleitet, bis ich im Büro saß. Das tat weh.

Als sie etwas älter war und in den Kindergarten ging, habe ich schon als JobCoach gearbeitet. Als Honorarkraft konnte ich meinen Arbeitsbeginn selbst festlegen.

Business Plan Gründerin Mompreneur

Zunächst 9 Uhr. Doch bei meiner kleinen Langschläferin war es jeden Morgen ein Kampf, sie rechtzeitig in den Kindergarten zu bringen. Waren wir endlich angezogen und unterwegs, wollte sie jeden Käfer und jeden Regenwurm beobachten. Steine und Äste sammeln. Und ich wollte pünktlich am Arbeitsplatz sein.

Diese Rolle als nervende Antreiberin und Animateurin hat mir gar nicht gefallen. Irgendwann habe ich meinen Arbeitsbeginn auf 9:30 Uhr gelegt (ich weiß, Luxus!) und später sogar komplett ohne Morgentermine von zu Hause aus gearbeitet.

Wie heißt es immer so schön? Dein Alltag ist ihre Kindheit.

Das sind die Vorteile der Selbstständigkeit. Und ich mache sie mir jeden Tag bewusst, vor allem in der aktuellen Situation.

Verena Dias Elternzeit-Expertin

Viele liebe Kursleiterinnen aus der Region:
Familientraum Essen
Familienleben Ruhr 
Sophies Welt Blog
Pottkind im Glück
Von Frau zu Frau Coaching
CaringMom
Hypnobirthing Essen
Babysverstehen Ruhrpott 
Babyträume Essen (keine Kursleiterin, aber Kursleiter-Unterstützerin und vor allem Bio-Babyausstatter mit Ladenlokal und Online-Shop)

#FollowFriday

Heute geht es darum, wer mich im Netz inspiriert und wen ich aus meinem Netzwerk auf keinen Fall missen möchte.

Wichtige Personen in meinem Netzwerk sind:

Meine regionalen Kooperationspartnerinnen:
NESTWERK Essen (mein Zuhause 💗)
Elternschule Essen
GlücksMOMente Holten
Motte – Kinder, Kurse & Café

Meine Technik-Queens:
Michaela Dyck 
Magdalena Gajewski 

Die Mompreneur-Netzwerke:
Mompreneurs 
Gründermütter
Business, Moms & more 

Außerhalb meiner Bubble folge ich diesen Accounts, die mich aus verschiedenen Gründen sehr inspirieren:

Julia K. Stein
Geborgen wachsen 
Artgerecht Projekt
Einfach bewusst

Meine Werte

Meine 4 wichtigsten Werte sind:

  1. Selbstbestimmung
  2. Toleranz
  3. Gelassenheit
  4. Freundlichkeit

1. Selbstbestimmung ist mir wichtig, weil ich entscheiden möchte, wie ich mein Leben gestalte. Die Zeit mit meiner Familie ist mir wichtig, daher habe ich mich selbstständig gemacht und mein berufliches Leben darauf ausgerichtet. Nie war die davon verbundene Flexibilität so wertvoll wie in der aktuellen Situation.

Business Plan Gründerin Mompreneur

In meiner Arbeit unterstütze ich Frauen darin, ihre berufliche Situation aktiv zu gestalten, z.B. indem sie sich einen zu ihrer familiären Situation passenderen neuen Job suchen oder ihre Elternzeit bewusst planen.

2. Toleranz, im Sinne von leben und leben lassen: Gerade bei der Themenkombination Mutter + Berufstätigkeit kennen wir alle die unnötig erhitzten Diskussionen, was das richtige oder bessere Lebensmodell ist. „Working Mom“ vs. „Stay-at-home-Mom“, Rabenmutter vs. Heimchen.

Ich bin überzeugt davon, dass jede Frau und jede Familie ganz individuell für sich entscheiden sollte, wer in der Familie zu welchem Zeitpunkt wie viel arbeitet und sich wie intensiv um die Kinder kümmern (darf).

3. Gelassenheit macht das Leben für alle Beteiligten leichter. Dazu gehört auch eine große Portion Vertrauen in sich selbst und in das Leben. Mit Gelassenheit klappt alles etwas besser (egal, ob ich im Business unterwegs bin oder versuche, das Kind zum Zähneputzen zu bringen). Und das Leben macht einfach mehr Freude.

4. Freundlichkeit macht das Leben schöner und einfacher. Egal, ob im Umgang mit dem Partner, dem Kind, im Business oder mit sich selbst. Wenn wir freundlich mit anderen umgehen, ist die Chance größer, dass sie auch zu uns freundlich sind.

Verena Dias Elternzeit-Expertin

Frühling

Als Oktoberkind ist der Herbst meine liebste Jahreszeit. Beim Frühling denke ich als erstes an den Heuschnupfen, der mich von Februar bis April begleitet.

Natürlich erkenne ich auch die schönen Seiten des Frühlings: Der Hauch eines Neuanfangs. Aufbruchstimmung. Es wird morgens früher hell und abends später dunkel. Sonne. Natur. Narzissen und Tulpen.

Wir werden wieder aktiver. Fahrrad fahren. Eis essen. Mein Mann steht wieder täglich auf dem Boule-Platz.

Vor allem freuen wir uns auf die langen Wochenenden und die nahenden Sommerferien, wenn wir an die See fahren. Dann ist der Frühling auch schon geschafft. 😄

Mein Motto oder Lieblingszitat

Mir schwirrt so einiges im Kopf herum, was mein Denken und Handeln bestimmt:

Keep it short and simple.

Dein Alltag ist ihre Kindheit.

Versuch macht kluch.

Zum Beispiel.

Business Plan Gründerin Mompreneur

Was mich aber wirklich antreibt und was ich meiner Tochter auf ihrem Lebensweg mitzugeben versuche:

💓 Den Mutigen gehört die Welt.

Auch ich muss mich immer wieder überwinden. Wenn ich unsicher bin, Ängste oder Zweifel habe. Die Komfortzone verlassen, wie es so schön heißt. Aber wenn ich ehrlich bin: bislang hat es sich immer gelohnt.

Wenn ich mich nicht getraut hätte, meinen Vorschlag für ein Buchprojekt beim GU-Verlag einzureichen, hätte ich niemals das Elternzeit-Handbuch für den GU-Verlag geschrieben. Insofern ist das Buch der offensichtliche Beweis für mich, dass es sich lohnt, mutig zu sein.

Das Motto gilt übrigens gleichermaßen, wenn auf der Skateanlage nur große coole Jugendliche mit ihren Skateboards abhängen und die 7-jährige Rollerfahrerin mit Prinzessin-Lillifee-Helm sich zunächst nicht auf die Anlage traut.

Der glückliche und stolze Gesichtsausdruck hinterher ist einfach unbezahlbar. 😊

Verena Dias Elternzeit-Expertin

Corona-Learnings

Was habe ich in der Corona-Zeit über mich und das Leben gelernt? Wo bin ich über mich selbst hinaus gewachsen? Welche Veränderung war vielleicht auch positiv?

Beginnen wir mit dem Positiven:

Als Familie verbringen wir viel mehr Zeit miteinander. Ganz harmonisch mit echter „Quality Time“.

Mein Business habe ich etwas reduziert bzw. verändert. Ich biete keine Elterngeld-Einzelberatungen mehr an und zurzeit nehme ich auch keine neuen 1:1-Coachees an. Derzeit gibt es nur Gruppenkurse.

Stattdessen konzentriere ich mich auf das Schreiben. Ich habe unzählige Buchprojekte im Kopf und baue derzeit meinen Blog aus.

Zudem habe ich meiner Leidenschaft für Papeterie nachgegeben und verkaufe über meinen Shop Postkarten. Weitere Produkte sind in Planung.

Zum Homeschooling kann ich nur sagen: Immerhin weiß ich dadurch, was sie gerade lernen und kann es in den Alltag besser einfließen lassen (zum Beispiel beim Punktezählen beim Lama-Kartenspielen oder beim !!!-Lesen).

Ja, und wo bin ich über mich selbst hinaus gewachsen?

In Haushalts- und Kochdingen. In der Vergangenheit habe ich alles abgelehnt, was mit Haushalt, Saubermachen, Essen planen und kochen zu tun hat. Ich habe vieles delegiert, aber so richtig toll hat das trotzdem nicht funktioniert. Pizza, Döner, Pommes und belegte Brötchen sind auf Dauer weder gesund noch lecker.

Mittlerweile habe ich akzeptiert, dass dieses Haushalts-Koch-Gedöns zum Leben dazugehört und sogar (etwas) Freude macht, wenn man sich bewusst dafür entscheidet und mit der richtigen Einstellung erledigt.

Wir haben zu Hause einiges umgestaltet (wie vermutlich jeder 2. Haushalt im Lockdown), auch in der Küche. Mehr Platz. Neue Geräte. Handyhalter und Radio. Rezeptaustausch mit Freundinnen. Und plötzlich gehört das Kochen zum Alltag. Ist ja doch gar nicht so schlimm.

Mut zur Realität

Mit dem Titel „Mut zur Realität“ wurde „Butter bei die Fische“ gefordert. Präsentiere heute mal die ungeschönte Seite deines Unternehmer-Daseins. Alles klar, bekommt ihr.

Auf dem Bild seht ihr mich, wie ich ein Foto von mir selbst vor meinem Laptop mache. Im Hintergrund steht eine große Foto-Lampe, die ich in die Hebammenpraxis Nestwerk geschleppt und dort aufgestellt habe. Erleichtert, dass ich überhaupt das Ding auf Anhieb aufbauen konnte. Ansonsten: Total unsicher und nervös.

Business Plan Gründerin Mompreneur

Das Foto habe ich meinem Mann geschickt. Er sollte mir eine Rückmeldung geben, ob Licht, Kameraeinstellung und Hintergrund stimmen.

Warum?

Das war der Vormittag, an dem ich auf dem Instagram-Account des GU-Verlags in einem Live mein Buch vorstellen sollte.

Wer mich kennt, weiß: ich bin kein Digital Native.

Auf Selfies lächele ich verkrampft. Ich weiß bis heute nicht so richtig, wie man auf Insta live geht und wie das mit den Storys funktioniert. Jedem Video ziehe ich einen geschriebenen Text vor. Ich habe keine Ahnung von Licht, Einstellung und Bildkomposition.

Immerhin: mit Hilfe mehrerer WhatsApp-Nachrichten meines Mannes habe ich Licht und Hintergrund gut eingestellt. Weil der Raum leer war, habe ich für eine bessere Akustik noch Yogamatten und Stillkissen ausgelegt.

Das Live lief überraschend gut. Viele interessierte Zuschauer, viele Fragen, 45 Minuten lang statt geplanter 20 Minuten. Der Verlag war auch zufrieden.

Schade nur, dass ich am Ende auf den falschen Knopf gedrückt habe. Sonst wäre das Video gespeichert worden und man könnte es jetzt noch im IGTV des GU-Verlags ansehen. 🙈

Als ich meinen Business Plan geschrieben habe, hatte ich keinen Hauch von Ahnung, dass auch solche Dinge zur Selbstständigkeit dazugehören.

Ständiges Lernen, sich weiterentwickeln und Neues ausprobieren, auch im Marketing und der Öffentlichkeitsarbeit. Und auch, wenn es zunächst schwer fällt.

Verena Dias Elternzeit-Expertin

Buch-Tipp

Spontan fallen mir diverse Bücher ein, die auf den üblichen Business-Seiten regelmäßig empfohlen werden. Ich bin zuversichtlich, dass andere das heute erledigen.

Dass wir als Selbstständige viele Sachbücher und Ratgeber lesen, um fachlich, aber auch in Business-Themen immer aktuell bleiben und uns weiterbilden, sollte eigentlich klar sein. Wenn nicht, ist das eine ausdrückliche Empfehlung von mir.

Ich habe noch einen ganz anderen Tipp: Lest auch Romane. Unterhaltungslektüre. Zeitschriften. Zeitungen. Alles, was neue Gedanken in den Kopf bringt.

Ich weiß, keine Zeit. Aber trotzdem.

Meine Oma war überzeugte Leserin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Jeden Morgen ist sie früh aufgestanden, damit sie bis mittags die letzte Seite gelesen hatte.

Ihre Motivation: Damit sie keinen Horizont nur von der Herdplatte bis zur Spüle hat. (Hach, das wäre auch ein schönes Zitat am 10. Mai gewesen.)

Ich finde, diese Gefahr besteht auch, wenn man nur innerhalb der Sozialen Medien (Insta, Facebook) „liest“. Aufgrund der Algorithmen werden hauptsächlich Beiträge aus der eigenen Bubble angezeigt. Vieles, das man liest, kennt man schon. Kaum neue Impulse. Ist bei Amazon Kindle Unlimited übrigens genauso.

Erfrischend ist es, über ganz andere Dinge zu lesen. Und noch erfrischender ist es, selber zu schreiben. Wenn nicht für Leser, dann zumindest (zunächst) für dich selbst. Lass dich überraschen, was das mit dir macht.

In 5 Jahren

Wo stehe ich in 5 Jahren? Heute ist der große Tag, um große Träume und Visionen zu lüften.

Ganz klar: In 5 Jahren…

👍 habe ich alle Bücher geschrieben, die in meinem Kopf herum schwirren.

👍 habe ich viele Frauen inspiriert und ihnen geholfen, ihren ganz persönlichen Weg zu finden und diesen auch mit gutem Gefühl zu gehen. Dass sie sich so viel Zeit für ihre Kinder nehmen, wie sie es sich wünschen. Und die trotzdem beruflich und finanziell gut dastehen und sich keine Sorgen um Altersarmut machen müssen.

Business Plan Gründerin Mompreneur

👍 spiele ich mit meinem Mann als Team erfolgreich Boule. Das heißt, dass wir zusammen die ersten Turniere gewonnen haben. (Toitoitoi, bislang lang es nicht an ihm… 😂)

👍 teile ich mir mit meiner Tochter ein Pferd, weil ich vor 4,5 Jahren endlich wieder mit dem Reiten begonnen habe.

👍 bin ich immer noch mehrmals im Jahr an der Ostsee und auf „meinen“ Nordsee-Inseln.

Hach, das klingt gut. Und motivierend. Und total machbar. Also, ran an die Umsetzung! 🌟

Und wo bist du in 5 Jahren?

Mein Blog rund um Beruf und Finanzen für Schwangere und Mamas

Hier findest du Beiträge, Infos und Impulse rund um Elternzeit, Elterngeld, Berufliches und Finanzielles in der Schwangerschaft und Elternzeit.

Wie hoch wird mein Elterngeld sein?

Wie hoch wird mein Elterngeld sein?

... ist eine der häufigsten Fragen von Schwangeren. In vielen Artikeln liest man als Antwort: "65 % von deinem Nettoeinkommen." Stimmt das? Jein. Grundsätzlich ist das richtig, es kommt jedoch auf weitere Faktoren an, die bei der Berechnung des Elterngeldes eine Rolle...

Pin It on Pinterest

Share This